Wie alles begann

Phyllostachys bambusodes. / Quelle: Wikipedia
Der Panda an sich ist schon sehr alt. Genau kann wohl keiner sagen ab wann er, in der heutigen Form, die Erde bevölkerte. Es wird ungefähr geschätzt, das es bereits 750000 bis 600000 Jahre her sein muß, als die esten Pandas durch die dichten Bambuswälder zogen.
In dieser Zeit, dehnte die Pandapopulation sich in die nördliche Region des Qinlingberge aus und südlich bis in das heutige Birma. Als vor 18000 Jahren die Eiszeit einsetzte, starben die Pandas in den nördlichen Regionen und die Tiere im Süden wurden arg dezimiert.
Was die Natur in aber-tausend Jahren nicht geschafft hat, hat der Mensch fast allein in den letzten 100 Jahren geschafft. Die Ausrottung des Pandas. Durch ihr markantes schwarz/weißes Fell waren und sind die Pandas begehrte Ziele für Wilderer und Fellhändler. Ein Pandafell kann bis zu 10000 Dollar erziehlen und da schreckt auch die, von der chinesichen Regierung verhängte, Todesstrafe auf Wilderei nur bedingt ab.

Das erste mal

Theodore (Teddy) Roosevelt / Quelle: unbekannt
1869 durchstreifte der Jesuitenpater Armand David (lebte von 1826-1900) die chinesische Provinz Sichuan, auf der Suche nach unbekannten Planzen und Tieren. Er war nachweißlich der erste Europäer, der einen Panda zu Gesicht bekam. Schon damals war er von dem Fell des Tieres so angetan, das er Jäger losschickte, die ihm einen schwarz-weiß Bären, so nannte er erstmal den Panda, schießen sollten. Schon bald erhielt er das Objekt seiner Begierde. Pater David ließ den schwaz-weiß Teddy Roosevelt Bär nach Frankreich schicken, zu Professor Milne-Edwards. Dieser untersuchte das ungewöhnliche Tier und ordnete es in die Gruppe der Waschbären ein, was sich aber später als falsch herausstellen sollte.
Am 13. April 1929 erlegten die Amerikaner Theodore und Kermit Roosevelt einen Pandabär. Sie übergaben das Fell dem Field Museum in Chicago. Da das ungewöhnliche Tier die Besuchermassen begeisterte, wollten auch andere Museen ein ausgestopften Panda ihr Eigen nennen. Es wurden unzählige Expeditionen gstartet, die nur ein Ziel hatten, Pandas erlegen.

Warum ist der Panda schwarz-weiß?

Fu Long / Quelle: Jutta Kirchner
Wir berufen uns hier einmal auf eine alte chinesische Sage.
Früher hatten die Pandas ein blüten-weißes Fell. Doch als ein kleines Mädchen, das bei ihnen heranwuchs, von einem Leoparden getötet wurde, versammelten sich alle Pandas um zu trauern.
Um ihrer tiefen Trauer Ausdruck zu verleihen, hatten sich die Bären ihre Pfoten und Schultern schwarz gefärbt. Als die Bären dann zu weinen begannen, trockneten sie ihre Tränen mit ihren Pfoten und erhielten so ihre schwarzen Augenränder. Die Bären senkten ihre Köpfe auf den Boden, wodurch auch noch die Nase und Ohren die schwarze Farbe annahmen. Seit diesem Tag sind die Pandabären schwarz-weiß.

Rein wissenschaftlich betrachtet gibt es keine genaue Erklärung. Man vermutet, das das auffällige Fell eventuell der Tarnung dienen soll.
Es kann aber auch der Thermoregulierung dienen oder eben für beides.

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